Satzung                          

 

 

 

8. Fassung vom Juni 2018

 

 

 

 

 

§ 1

 

Art, Name und Sitz des Vereins

 

 

 

Nach Beschluss der Gründungsmitglieder ist der Verein ein Jägerzug, und er führt den Namen „Heimattreu 1987“. Sitz des Vereins ist 41569 Rommerskirchen. Angeschlossen ist der Jägerzug

 

an den Bürgerverein Rommerskirchen 1927  e.V

 

 

 

§ 2

 

Mitgliedschaft, Rechte und Pflichten

 

 

 

Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern. Aktive Mitglieder sind solche, die sich für die Förderung des geselligen Umgangs unter den Mitgliedern, den Erhalt und die Pflege der Tradition und des Heimatgedankens einsetzen und darüber hinaus an den Schützenfesten aktiv teilnehmen.

 

 

 

Passive Mitglieder sind Mitglieder, die nicht in Uniform auf Schützenfesten in Erscheinung treten, 

 

im Übrigen aber die Interessen des Vereins vertreten.

 

 

 

Aktive Mitglieder sind unmittelbar nach Beitritt zum Verein stimmberechtigt. Aktive Mitglieder genießen volles Stimmrecht, während passive Mitglieder vom Stimmrecht ausgenommen sind.

 

 

 

Die Mitglieder sind verpflichtet:

 

 

 

  1. die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,
  2. das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,
  3. den Beitrag rechtzeitig zu entrichten

 

 

 

 

 

§ 3

 

Beginn der Mitgliedschaft

 

 

 

Grundsätzlich werden Personen nur dann aufgenommen, wenn sie auf einer Versammlung mit einer 2/3 Mehrheit gewählt worden sind. Die Befragung eines jeden Mitglieds, ob auf der Versammlung anwesend oder nicht, muss sichergestellt sein. Daraus folgt, dass eine endgültige Entscheidung eventuell erst in der darauffolgenden Versammlung mitgeteilt werden kann.

 

 

 

Um das einheitliche Erscheinungsbild des Zuges zu gewährleisten, müssen alle aktiven Mitglieder aufgrund eines Mehrheitsbeschlusses angeschafften Sachen insbesondere von neuen Mitgliedern erworben werden. Der Ablauf der Aufnahme eines neuen Mitglieds wird wie folgt festgelegt:

 

 

 

a) Vortrag durch ein Zugmitglied, dass ein Außenstehender Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet,

 

b) offene Abstimmung über die Aufnahme des Antragstellers,

 

c) bei erfolgter Wahl mit einer 2/3 Mehrheit wird der Bewerber zur nächsten Versammlung eingeladen,

 

d) nach Anerkennung und Unterzeichnung der Satzung ist der Antragsteller neues Zugmitglied.

 

 

 

Die Aufnahmebedingungen für passive Mitglieder unterscheiden sich mit Ausnahme des Punktes d) nicht von den vorgenannten Bedingungen. Eine Unterzeichnung der Satzung entfällt. Die Gültigkeit für passive Mitglieder ist dadurch jedoch unangetastet.

 

 

 

§ 4

 

Ende der Mitgliedschaft

 

 

 

Die Mitgliedschaft endet: a) durch Austritt,

 

                                         b) durch Ausschluss,

 

                                         c) durch Tod.

 

 

 

Ein Mitglied kann/muss aus dem Jägerzug ausscheiden, wenn dies auf eigenen Wunsch erfolgt oder aber durch Ablehnung mittels 2/3 Mehrheit gefordert wird. Die Befragung aller Mitglieder, ob auf der Versammlung anwesend oder nicht, muss dabei sichergestellt sein.

 

 

 

Die Austrittserklärung hat schriftlich oder mündlich gegenüber dem Zugführer oder dem Schriftführer zu erfolgen, wobei zu jedem Monatsende ein Austritt möglich ist.

 

 

 

Der Ausschluss kann erfolgen:

 

  1. bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins;
  2. wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereins;
  3. bei wiederholt angemahnter und nicht vollzogener Beitragszahlung;
  4. aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.

 

 

 

Vor der Entscheidung über den Ausschluss muss dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen die Gelegenheit gegeben werden, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschliessungsbeschluss ist dem Mitglied unter Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.

 

 

 

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf ausstehende Beiträge und Herausgabe von Vereinseigentum oder Teileigentum. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Umlagen, Sacheinlagen und Spenden ist ausgeschlossen.

 

 

 

Der Ablauf des Austritts oder Ausschlusses eines Mitglieds wird wie folgt bestimmt:

 

 

 

  1. die erhaltenen Wappen gehen unentgeltlich in Zugbesitz über;
  2. Krawatte und Hutfeder gehen ebenfalls unentgeltlich in Zugbesitz über;
  3. ausstehende Beiträge oder anderweitige Zahlungsaußenstände werden mit Austritt oder Ausschluss aus dem Zug innerhalb der nächsten drei Monate ab Datum des Ausscheidens fällig;
  4. nach Austritt oder Ausschluss eines Mitglieds, bestehen von diesem keine Ansprüche auf Auszahlung der von ihm geleisteten Beitrags- oder Zusatzzahlungen, d.h. Zahlungen in die Zugkasse oder anderweitige Zugeinrichtungen werden nach Austritt weder gutgeschrieben noch ausgezahlt.

 

 

 

§ 5

 

Beitragszahlungen

 

 

 

Der Verein erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern die festgesetzten Beiträge. Mit Wirkung vom 21. September 2012 wurde der monatliche Mitgliedsbeitrag zu € 8,-- bestimmt.

 

 

 

Der Beitragssatz für passive Mitglieder beträgt 50% des Beitrags für aktive Mitglieder.

 

 

 

Zur Erleichterung in einem Königsjahr zahlt jedes Mitglied € 12,-- monatlich in eine Königskasse. Dies ist ein persönliches Sparen und im Falle eines Austrittes wird die angesparte Summe dem scheidenden Mitglied ausgezahlt. Ausstehende Rückstände werden mit dem Geld verrechnet.

 

 

 

Die vom Bürgerverein Rommerskirchen e.V. geforderten Mitgliedsbeiträge bzw. Eintrittsgelder werden von jedem Mitglied selbst getragen.

 

 

 

 

 

 

 

§ 6

 

Zugkönig

 

 

 

Die Art des Wettkampfes zur Ermittlung des Zugkönigs wird vom Verein jedes Jahr aufs neue festgelegt. Der bei den jeweiligen Wettkämpfen ermittelte Erste stellt den Zugkönig des neuen Regierungsjahres. Falls dieser durch eine Sperrfrist belastet ist, fällt die Königswürde an den Zweiten. Ist auch dieser mit einer Sperrfrist belastet, so fällt die Königswürde an den Dritten etc.

 

Jeder Zugkönig erhält nach seinem Regierungsjahr zur Wahrung der Chancengleichheit eine Königssperre von 5 Jahren (Beispiel: König 1995, Sperre 1996 - 2000 einschließlich). 

 

 

 

Die Teilnahme passiver Mitglieder am Wettkampf ist möglich, jedoch außerhalb der Wertung.

 

  

 

Als finanzielle Unterstützung werden dem Zugkönig aus der Vereinskasse folgende  Beträge zugeteilt:

 

  1.   250,-- als Zuschuss zur Ausrichtung des Festes zum Abschied und Königswettkampf.

 

 

 

Die Fälligkeit der Zahlung besteht spätestens auf der nach Stellung der Ansprüche folgenden Versammlung.

 

 

 

Des weiteren wird ein Betrag von € 100,-- je Mitglied zu Schützenfest erhoben aus deren Gesamtheit dem König folgende Beträge zur Ausstattung seines Schützenfestes zugeteilt werden: 

 

 

 

  1.    50,-- je Tag der Schützenfestvorwoche (Montag bis Samstag) an dem beim Zugkönig                                       geschmückt wird,
  2.   100,-- als Zuschuss für die Ausrichtung des Schützenfestdienstag.

 

 

 

Bei passiven Mitgliedern legt der Spieß den zu erhebenden Betrag nach eigenem Ermessen fest.

 

 

 

Zahlbar ist der Betrag bis spätestens bis Freitag auf Schützenfest. Überschüsse, die sich aus der Sammlung ergeben, werden in die Getränkekasse übernommen und dienen dem Verzehr auf Schützenfest.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

§ 7

 

Festlegung der Führungspositionen

 

 

 

In die Führungspositionen wurden durch einfache Mehrheit folgende Personen gewählt:

 

 

 

Zugführer:           Hans-Jürgen Geller

 

Flügelleutnant:    Wilfried Geller

 

Spieß:                 Hilmar Konrad

 

Fahnenoffiziere:  Bernd Krumbeck, Ralf Steinbach und Michael Wunderlich

 

Schriftführer:       Bernd Krumbeck

 

Kassierer:           Michael Wunderlich

 

stellv. Kassierer: Hans-Jürgen Geller

 

 

 

Diese Besetzung bleibt solange bestehen, bis eine Ablösung auf eigenen Wunsch oder durch Ablehnung von mindestens 2/3 aller Mitglieder erfolgt.

 

 

 

§ 8

 

Zugkönigkette

 

 

 

Die Zugkönigkette bleibt während eines Regierungsjahres im Besitz des amtierenden Zugkönigs. Sollte bei öffentlichen Anlässen in uniformer Bekleidung ein vom König zu vertretendes Fehlen (Vergessen usw.) der Kette bemerkt werden, so wird eine in die Zugkasse zu zahlende Strafe von € 25,-- auferlegt. Eine Übergabe der Kette an den nachfolgenden Zugkönig erfolgt zeitgleich mit der Proklamation des neuen Schützenkönigs auf unserem Schützenfest.

 

 

 

§ 9

 

Säuferorden

 

 

 

Die Verleihung des Säuferordens geschieht durch den momentanen Träger des Ordens, der eine nach seinem Ermessen würdige Person mit dem Orden auszeichnen möchte. Berücksichtigt werden zur Verleihung nur öffentliche Termine bei denen mit uniformer Kleidung aufgetreten wird. Die Verleihung erfolgt am folgenden Morgen bzw. bei einem darauffolgenden öffentlichen Termin mit einheitlichem Auftreten. Sollte bei öffentlichen Anlässen in uniformer Bekleidung ein vom Ordensträger zu vertretendes Fehlen (Vergessen usw.) des Ordens bemerkt werden, so wird eine in die Zugkasse zu zahlende Strafe von € 10,-- auferlegt.

 

 

 

 

 

 

 

§ 10

 

Versammlungen und Protokollierung

 

 

 

Um ein reges Vereinsleben aufrecht zu erhalten wird die Anzahl der Versammlungen auf eine Größenordnung zwischen 8 und 10 pro Jahr festgelegt. Versammlungsort ist unser Wachlokal. Zu den Versammlungen ist vom Schriftführer ein Versammlungsprotokoll in geeignetem Umfang zu erstellen, welches durch Verteilung den gleichen Informationsstand aller Mitglieder gewährleisten soll.

 

 

 

§ 11

 

Einheitliches Auftreten

 

Um ein einheitliches Auftreten des Vereins in der Öffentlichkeit zu gewährleisten, wurden im Laufe der Zeit uniforme Ausrüstungsgegenstände durch Mehrheitsbeschluss angeschafft. Bei weiteren mehrheitlichen Anschaffungsbeschlüssen besteht die Pflicht eines jeden Mitglieds, die beschlossenen Anschaffungen zu tätigen. Passive Mitglieder sind so weit von der Anschaffungspflicht befreit.

 

 

 

§ 12

 

Kauf von Geschenken

 

 

 

Geschenke, die zu Hochzeiten, Geburten, Geburtstagen usw. von unserem Zug gemacht werden, werden nicht aus der Zugkasse finanziert, sondern von jedem Mitglied selbst getragen. 

 

 

 

Zu Hochzeiten und Geburten von Mitgliedern, zu denen nicht geladen wird, werden dazu von jedem Mitglied € 10,-- eingenommen. Zu Festlichkeiten, zu denen eingeladen wird, werden von jedem Mitglied als Einzelperson € 10,-- und bei Pärchen € 15,-- eingesammelt.

 

 

 

§13

 

Satzungsänderung und -erweiterung

 

 

 

Zur Beantragung einer Satzungsänderung bzw. -erweiterung ist ein Antrag auf Basis der einfachen Mehrheit aller aktiven Mitglieder erforderlich.

 

Zur Durchführung der Änderung bzw. Erweiterung bedarf es eines Beschlusses auf Basis einer 2/3 Mehrheit aller aktiven Mitglieder.

 

 

 

 

 

 

 

§ 15

 

Inkrafttreten der Vereinssatzung

 

 

 

Die Satzung gewinnt ihre Gültigkeit durch Unterschrift aller Mitglieder des Jägerzugs „Heimattreu 1987“.  Jedes aktive Mitglied erkennt diese Satzung durch seine Unterzeichnung als bindend an, passive Mitglieder sind von der Unterzeichnungspflicht ausgenommen.

 

 

 

Rommerskirchen im Monat Juni 2018