Bierkenner

Es begab sich im Herbst anno 2010, da machten 8 Kameraden des Zuges sich auf den Weg zum Schaukelkeller nach Uckerath. Man war kaum mit dem fahrbaren Untersatz gestartet, da bat man den Kutscher doch noch mal an einer Verpflegungsstelle zu halten.

Man fasste den Entschluss sich doch für die längere Fahrt mit flüssigem Proviant auszustatten. Bei den meisten der Kameraden fiel die Wahl auf das obergärige Hopfenkaltgetränk. Bis auf zwei der Kameraden, die dachten da eher an was Hochprozentigeres. Dieser Proviant sollte schon mal zur Einstimmung und Erheiterung beitragen.

Also schickte man drei der Kameraden in einen Gemischtwarenhandel. Zwei der Herrn kümmerten sich um das obergärige Hopfenkaltgetränk. Namen wollen wir hier nicht nennen, aber der Eine ist bekannt für sein fleischiges Aussehen und der Andere war mal Schützenkönig. Der eine Kamerad, der sich um das Hochprozentige kümmerte ist eher bekannt als Nichttrinker des obergärigen Hopfenkaltgetränks und Genießer des braunen Hochprozentigen.

Also begab es sich das die Herrn den Gemischtwarenhandel nach den betreffenden Sachen durchstöberten. Schnell waren die betreffenden Getränke im Bereich der kühlenden Räume gefunden. Die zwei Herren griffen schnell und beherzt nach ein paar Sechserpackungen und zogen los. Doch der eine Herr sondierte sorgfältig das große Angebot des Hochprozentigen und wählte ebenso sorgfältig aus. Rasch begab man sich zum Kaufmann an den Tresen um den ausgewiesenen Obolus zu zahlen und die Kameraden auch nicht länger warten zulassen.

Kaum hatten die Drei den fahrbaren Untersatz wieder erreicht, da gab der Kutscher auch schon Gas. Auch die Kameraden wollten nicht länger auf die kühle Erfrischung warten. Schnell waren die Trinkgefäße geöffnet und wie es so Brauch ist, stieß man voller Vorfreunde auf die Einstimmung des Tages an.

Die Beiden, die das Hochprozentige gewählt hatten, waren vom Inhalt der Gefäße sehr angetan. Jedoch einer der Kameraden, der zur Belustigung das obergärige Hopfenkaltgetränk gewählt hatte, stellte fest, dass das mit der Belustigung und Einstimmung nicht so recht was werden würde. Hatten doch die beiden Beschaffer dieses Gebräus in ihrer Eile sozusagen die Lightversion gewählt, was bei den restlichen Kameraden nicht besonders gut ankam. Also eine reine Leberverarschung!