Parade üben - oder - Angst vorm ersten Mal

Auf besonderen Wunsch von Ralf S., der in seinem Eintrittsjahr 1993 zugleich König war und unseren Zug würdig vertreten wollte, bat er uns mit ihm das Marschieren zu üben. Dies kam auch uns gelegen, da wir uns nicht sicher waren, wie man überhaupt die kurz zuvor angeschaffte Standarte zu tragen hatten. Und so bot sich auch für unsere neu ernannten Standartenoffiziere Hans-Jürgen G., Ralf v.d.B. und Guido B. die Gelegenheit ein paar Schritte zu testen, wie es am besten geht. Guido B., der für den Takt zuständig war, besorgte zünftige Marschmusik und einen Ghettoblaster. Als Angriffsziel unserer Märsche wählten wir dann Sinsteden, das direkt vor den Toren der Residenz lag. Während unserer Marsch- und Paradeübungen mussten einige zur Erntezeit beschäftigte Landwirte aus Sicherheitsgründen zeitweise ihre Arbeit einstellen, da mit einem Lachanfall nicht gut zu arbeiten war. Wie wir später in Erfahrung bringen konnten, war jedoch zu keinem Zeitpunkt die ausreichende Brotversorgung der Region gefährdet.
Zum Schluss muss noch betont werden, dass trotz ausgiebiger Manöver bis in die Dunkelheit hinein und mittlerweile jahrelanger Erfahrung von Perfektion lange noch nicht gesprochen werden kann.