Zugkönig bei Dieter

Im Allgemeinen sind alle Zugkönigfeiern von einem unbeschreiblichen Reiz für den König und auch der Spaß sowie das Gezeche kommen bei diesen Feiern nie zu kurz. Man kann eigentlich keine irgendwie hervorheben, jedoch eine Feier wird sicherlich allen noch in bester Erinnerung sein und auch bleiben.
Einer der sicherlich schönsten Zugkönige feierten wir im Jahre 1992 bei Dieter M. . Hier wurde in unserem Enthusiasmus ausgiebig groß (unvorstellbar) die ganze Einfahrt mit Tannengrün geschmückt. Jedoch am schönsten war immer der jeweilige Ausklang des Schmückens. Hier saß man teilweise bis früh morgens mit Nachbarn auf der Straße und spielte auf Dieters Quetsch alte Volksweisen. Die waren so schön, dass uns seine Nachbarin, Frau Kessel, am nächsten Tag sogar eine Flasche „Selbst-Aufgesetzten" vermachte, da wir in der Nacht zuvor so schön gesungen hatten. Wir sind uns aber heute noch nicht im Klaren, ob sie uns aufmuntern wollte, weiter zu singen oder uns vollmachen wollte, um das Singen zu unterdrücken.
Der Montag auf Schützenfest wird sicherlich ebenfalls unvergessen bleiben, da es schweinekalt und regnerisch war, so dass wir uns alle eine mehr oder minder starke Erkältung zuzogen. Aber auch noch so schlechtes Wetter konnte Jörg W. nicht abhalten, seine musikalische Begabung zum Besten zu geben. Und zwar spielte er das sehr anspruchsvolle Stück „Der Hummelflug" von Rimski Korsakov. Nachdem auch bis heute keine Klagen der Nachbarschaft vorgedrungen sind und auch kein Schmerzensgeld verlangt wurde, kann es also gar nicht so schlimm gewesen sein.